Häufige Fragen rund um den Heizungsbau

Alles, was Sie zu moderner Heizungstechnik, Planung und Service wissen sollten – kompakt beantwortet.

Häufige Fragen rund um den Heizungsbau

Alles, was Sie zu moderner Heizungstechnik, Planung und Service wissen sollten – kompakt beantwortet.

FAQ – Heizungsbau leicht erklärt

Deine Fragen, unsere Antworten: ehrlich, verständlich und auf den Punkt.

Welche Heizung passt zu deinem Haus? Was kostet der Austausch? Wie läuft der Einbau ab – und welche Förderung kannst du nutzen?

Hier findest du Antworten auf die Fragen, die uns im Alltag besonders häufig begegnen. Ob Wärmepumpe, Pelletheizung oder eine andere passende Lösung: Wir helfen dir, den Überblick zu behalten und dein Heizungsprojekt gut vorbereitet anzugehen.

FAQ – Heizungsbau leicht erklärt

Ihre Fragen, unsere Antworten: Klar, verständlich und auf den Punkt.

Ob Wärmepumpe, Pelletheizung oder klassische Gasheizung – beim Heizungsbau tauchen oft viele Fragen auf: Welche Technik passt zu meinem Haus? Welche Kosten entstehen? Wie läuft die Installation ab? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es?

In unseren FAQ finden Sie praxisnahe Antworten und hilfreiche Tipps, damit Sie bestens informiert in Ihr Heizungsprojekt starten können.

FAQ – Heizungsbau leicht erklärt

Ihre Fragen, unsere Antworten: Klar, verständlich und auf den Punkt.

Ob Wärmepumpe, Pelletheizung oder klassische Gasheizung – beim Heizungsbau tauchen oft viele Fragen auf: Welche Technik passt zu meinem Haus? Welche Kosten entstehen? Wie läuft die Installation ab? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es?

In unseren FAQ finden Sie praxisnahe Antworten und hilfreiche Tipps, damit Sie bestens informiert in Ihr Heizungsprojekt starten können.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

JuNi und deine neue Heizung

Was unterscheidet JuNi Gebäudetechnik von anderen SHK-Betrieben?

Unser Kernthema ist Wärme. Nicht jedes Heizsystem passt zu jedem Zuhause – und nicht jeder Mensch hat dieselben Wünsche. Deshalb finden wir gemeinsam mit dir die Lösung, die zu deinem Haus und deinem Alltag passt.

Aus Überzeugung haben wir uns auf Wärmepumpen spezialisiert. Wir haben bereits über 300 Anlagen in und um Kassel installiert, viele davon in Bestandsgebäuden mit klassischen Heizkörpern. Diese Erfahrung bringen wir in dein Projekt ein.

Genauso wichtig wie gute Technik ist uns ein menschliches Miteinander. Dein Anliegen nehmen wir persönlich. Du bekommst eine enge Betreuung, ein regionales Team und eine Lösung, bei der Qualität und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis im Mittelpunkt stehen.

Wir bieten verschiedene Heizlösungen an und schauen gemeinsam, welche zu deinen Bedürfnissen und den Voraussetzungen in deinem Gebäude passt:

  • Wärmepumpen von Vaillant, LAMBDA und Zewotherm
  • Gas-Brennwerttechnik von Vaillant und Viessmann
  • Hybridlösungen, zum Beispiel eine Wärmepumpe mit ergänzender Öl- oder Gasheizung
  • Pellet- und Holzheizungen von Hargassner


Welche Variante für dein Vorhaben sinnvoll ist und welche Vorgaben dabei zu beachten sind, besprechen wir persönlich mit dir.

Alles rund um die Wärmepumpe

Auch viele ältere und noch nicht umfassend sanierte Häuser kommen für eine Wärmepumpe infrage. Klassische Heizkörper sind dabei nicht automatisch ein Hindernis. Entscheidend sind unter anderem der Wärmebedarf, die benötigte Vorlauftemperatur und die vorhandenen Heizflächen.

Für eine erste Einschätzung schauen wir uns dein Haus bei einem Vor-Ort-Termin an oder nutzen unseren Bestandsaufnahmebogen und deine Fotos. Für die genaue Planung erstellen wir anschließend eine raumweise Heizlastberechnung. So sehen wir, welche Leistung benötigt wird und ob Anpassungen sinnvoll sind.

Zum Nachlesen: Fraunhofer ISE: Wärmepumpen im Gebäudebestand

Eine Wärmepumpe kann sowohl beim Neubau als auch beim Heizungswechsel im Bestand eine passende Lösung sein. Besonders interessant ist sie, wenn du erneuerbare Umweltwärme nutzen und weniger abhängig von Öl oder Gas werden möchtest.

Ob sie sich für dich auch wirtschaftlich lohnt, hängt von deinem Gebäude, der Planung, den Investitionskosten, der Förderung und den Energiepreisen ab. Wir betrachten deshalb dein konkretes Projekt statt pauschaler Sparversprechen. Eine eigene Photovoltaikanlage kann einen Teil des benötigten Stroms liefern.

Mit einer passend ausgelegten Wärmepumpe kannst du dein Haus mit erneuerbarer Umweltwärme beheizen. Je nach Anlage und Rahmenbedingungen lassen sich damit der Verbrauch fossiler Brennstoffe, die Heizkosten und die mit dem Heizen verbundenen Emissionen senken.

Häufig können vorhandene Heizkörper weitergenutzt werden. Ob einzelne Heizflächen vergrößert oder andere Anpassungen vorgenommen werden sollten, klären wir bei der Planung. So wird aus moderner Technik eine Lösung, die zu deinem Haus passt.

Nicht unbedingt. Eine umfassende Sanierung ist nicht in jedem Haus Voraussetzung. Der Wärmebedarf beeinflusst die benötigte Heizleistung; die erforderliche Vorlauftemperatur hat großen Einfluss auf die Effizienz im Betrieb. Deshalb beurteilen wir nicht allein das Baujahr, sondern das gesamte Heizsystem.

Eine Wärmepumpe kann vor, während oder nach einer energetischen Sanierung eingebaut werden. Planst du später neue Fenster, eine Dämmung oder andere Veränderungen, berücksichtigen wir das möglichst früh bei der Auslegung.

Zum Nachlesen: Fraunhofer ISE: Wärmepumpen im Gebäudebestand

Das hängt von Faktoren wie Gebäudegröße, Dämmstandard, Raumtemperatur und Lage ab. Eine zu kleine Anlage liefert zu wenig LeisDie benötigte Heizleistung hängt unter anderem von der Gebäudegröße, der Dämmung, den gewünschten Raumtemperaturen und dem Standort ab. Dafür führen wir eine individuelle Heizlastberechnung durch.

Eine zu kleine Anlage kann den Wärmebedarf nicht ausreichend abdecken. Eine deutlich zu große Anlage kann dagegen häufig ein- und ausschalten. Unser Ziel ist eine passend dimensionierte Wärmepumpe, die zuverlässig und möglichst effizient arbeitet.
tung, eine zu große kann ins Takten geraten, was die Lebenszeit der Maschine reduziert. Deshalb berechnen wir die benötigte Heizleistung individuell – auf Basis einer fundierten Heizlastberechnung.

Das hängt vom Modell, der Betriebsweise und dem Aufstellort ab. Eine einzelne Dezibelangabe ohne Angaben zum Abstand und zu den Messbedingungen hilft deshalb nur begrenzt weiter.

Wir berücksichtigen bei der Planung die Schallwerte der Anlage, die Abstände und die Umgebung. Dabei denken wir auch an deine Nachbarschaft. Nach Absprache zeigen wir dir gerne eine Referenzanlage in der Nähe, damit du dir selbst einen Eindruck machen kannst.

Das lässt sich nicht für jedes Haus mit derselben Prozentzahl beantworten. Entscheidend sind dein bisheriger Verbrauch, die Effizienz der neuen Anlage, die benötigten Vorlauftemperaturen und die jeweiligen Strom-, Gas- oder Ölpreise.

Wir betrachten diese Faktoren gemeinsam mit dir und erklären dir die Annahmen einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. So bekommst du eine realistische Orientierung – ohne pauschale Zusage, dass sich jede Anlage innerhalb einer bestimmten Zahl von Jahren bezahlt macht.

Die Kombination kann sinnvoll sein: Einen Teil des Stroms für die Wärmepumpe kannst du selbst erzeugen und direkt nutzen. Ein abgestimmtes Energiemanagement kann helfen, den Eigenverbrauch zu erhöhen.

Trotzdem betrachten wir beide Anlagen zunächst für sich und anschließend als Gesamtsystem. Eine Photovoltaikanlage deckt den Strombedarf der Wärmepumpe nicht automatisch vollständig. Wie viel du selbst nutzen kannst und wie sich die Kombination rechnet, hängt von deinem Gebäude, der Anlagengröße und deinem Verbrauch ab.

Dein Projekt – von der Anfrage bis zur fertigen Heizung

Ja – und das ist uns besonders wichtig. Du bekommst von Anfang an eine feste Ansprechperson, die dich durch dein Projekt begleitet. Ob Beratung, Planung, Installation oder Nachbetreuung: Du weißt, an wen du dich mit deinen Fragen wenden kannst.

  1. Du meldest dich bei uns und erzählst uns, was du vorhast.
  2. Wir verschaffen uns einen ersten Überblick – anhand von Fotos und unserem Bestandsaufnahmebogen oder direkt bei einem Vor-Ort-Termin. Für die persönliche Beratung planen wir in der Regel etwa zwei Stunden ein.
  3. Wir besprechen die Heizlastberechnung, planen die passende Anlage und erstellen dein Angebot.
  4. Wir klären den Auftrag und die Förderung. Für einen KfW-Antrag vereinbaren wir vorab einen Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit dem erforderlichen Fördervorbehalt.
  5. Wir erstellen die Bestätigung zum Antrag und unterstützen dich bei deinem Antrag im Kundenportal „Meine KfW“. Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt sein; nach der Zusage planen wir die Umsetzung.
  6. Wir bauen deine neue Heizung ein, nehmen sie in Betrieb und zeigen dir, wie du sie bedienst.
  7. Du erhältst die Unterlagen für den Förderabschluss. Auch danach bleiben wir für deine Fragen und die weitere Betreuung ansprechbar.

    Nutzt du keine Förderung, entfallen die entsprechenden Antragsschritte. Den genauen Ablauf stimmen wir immer auf dein Projekt ab.

    Zum Nachlesen: KfW: Aktuelle Informationen zur Heizungsförderung

Das lässt sich in der Regel gut organisieren. Wir stimmen vorher mit dir ab, wie wir Zugang bekommen, wie wir dich bei Rückfragen erreichen und was vor Ort zu beachten ist. Die vereinbarten Arbeiten dokumentieren wir nachvollziehbar. Vertrauen und klare Absprachen sind uns dabei wichtig.

Damit lassen wir dich nicht allein. Wir klären gemeinsam, welche Genehmigungen, Anmeldungen oder Abstimmungen für dein Projekt nötig sind und wer welche Aufgabe übernimmt. Bei Bedarf koordinieren wir uns mit Behörden, Netzbetreibern und weiteren Beteiligten. Den vereinbarten Leistungsumfang halten wir im Angebot fest.

Wir organisieren den fachgerechten Rückbau und die Entsorgung der alten Heizungsanlage im vereinbarten Leistungsumfang. Falls zusätzliche Arbeiten anfallen, etwa die Entsorgung eines Öltanks, besprechen wir das vorher mit dir.

Benötigst du Nachweise für deine Unterlagen oder die Förderung, berücksichtigen wir das bei der Abwicklung.

Die Installation deiner neuen Heizungsanlage

Bevor der Einbau beginnt, stimmen wir die Termine ab, bestellen das Material und klären die nötigen Vorarbeiten. Bei Bedarf koordinieren wir uns mit dem Netzbetreiber, dem Schornsteinfeger und unseren Partnerbetrieben.

Je nach Anlage werden zunächst das Fundament und die elektrischen Voraussetzungen geschaffen. Dazu kann auch die Vorbereitung oder Anpassung des Zählerplatzes gehören. Anschließend bauen wir die vereinbarte alte Heiztechnik zurück, montieren die Wärmepumpe und verbinden sie mit deinem Heizsystem.

Zum Abschluss nehmen wir die Anlage in Betrieb, prüfen die Einstellungen und weisen dich ausführlich in die Bedienung ein. Den zeitlichen Ablauf erklären wir dir vor dem Start.

Mit ein paar Vorbereitungen kannst du uns helfen, den Heizungswechsel reibungslos umzusetzen:

  • Halte den Zugang zum Heizungsraum und zu den Arbeitsbereichen frei.
  • Sorge dafür, dass wir die benötigten Räume betreten und die Heizkörper erreichen können.
  • Falls du die Öltankentsorgung selbst beauftragst, stimme den Termin rechtzeitig mit uns und dem Entsorgungsbetrieb ab.
  • Stimme notwendige Vorarbeiten für Fundament und Elektrik mit uns beziehungsweise den beteiligten Partnerbetrieben ab.


Etwa eine Woche vor dem geplanten Einbau melden wir uns bei dir. Dann klären wir den aktuellen Stand, die Lieferung, die vereinbarten Zahlungen und offene Fragen.

Der eigentliche Heizungswechsel dauert bei uns in der Regel zwei bis fünf Werktage. Der genaue Zeitraum hängt vom Umfang und den Voraussetzungen vor Ort ab.

Vorarbeiten wie Fundamentbau, Elektroarbeiten oder Abstimmungen mit dem Netzbetreiber können zusätzliche Termine erfordern. Du bekommst deshalb einen Ablauf, der zu deinem Projekt passt – keine pauschale Zusage für Arbeiten, deren Umfang noch nicht feststeht.

Kosten und Förderung – wir begleiten dich

Stand der Förderinformationen: 29. September 2026. Die folgenden Angaben beziehen sich auf den KfW-Zuschuss 458 für private Eigentümer bestehender Wohngebäude in Deutschland und auf die seit dem 21. Juli 2026 geltenden Konditionen.

Für bereits bis zum 20. Juli 2026 beantragte Vorhaben können die früheren Bedingungen weitergelten. Maßgeblich sind dein Antragszeitpunkt, die einschlägigen Förderbedingungen und deine KfW-Zusage. Wir schauen mit dir, welche Regelungen für dein Vorhaben gelten.

Zum Nachlesen: KfW: Aktuelle Informationen zur Heizungsförderung

Die Kosten hängen von deinem Gebäude, der benötigten Leistung und dem Aufwand ab. Für eine Wärmepumpe inklusive Installation, Demontage der Altanlage, Hydraulik, Speicher und Einweisung liegen die Investitionen bei unseren Projekten häufig zwischen 25.000 und 45.000 Euro brutto – vor Abzug einer möglichen Förderung.

Das ist eine Orientierung, kein Festpreis. Welche Leistungen enthalten sind und welche Kosten bei dir tatsächlich entstehen, steht in deinem individuellen Angebot. Den möglichen Zuschuss betrachten wir getrennt davon, denn nicht jede Investition wird in voller Höhe gefördert.

Für eine förderfähige neue Heizung gibt es im Programm 458 eine Grundförderung von 30 % der förderfähigen Kosten. Wenn du dein Eigentum selbst als Haupt- oder alleinigen Wohnsitz nutzt, können weitere Boni hinzukommen.

Der Klimageschwindigkeitsbonus beträgt derzeit 16 Prozentpunkte. Er setzt unter anderem den Austausch einer funktionsfähigen Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung voraus. Bei einer funktionsfähigen zentralen Gas- oder Biomasseheizung muss die Inbetriebnahme mindestens 20 Jahre zurückliegen. Die alte Anlage muss fachgerecht demontiert und entsorgt werden. Eine weiterbetriebene Öl- oder Gasheizung als Backup kann diesen Bonus ausschließen.

Der Einkommensbonus richtet sich nach dem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen. Es gilt genau eine der folgenden Stufen:

Einkommensbonus

Ohne Familienzuschlag

Mit Familienzuschlag

40 Prozentpunkte

bis 30.000 Euro

bis 40.000 Euro

30 Prozentpunkte

über 30.000 bis 40.000 Euro

über 40.000 bis 50.000 Euro

10 Prozentpunkte

über 40.000 bis 50.000 Euro

über 50.000 bis 60.000 Euro

kein Einkommensbonus

über 50.000 Euro

über 60.000 Euro

Der Familienzuschlag erhöht die Einkommensgrenzen einmalig um 10.000 Euro – nicht pro Kind. Voraussetzung ist mindestens ein zum Antragszeitpunkt minderjähriges, im Haushalt mit Haupt- oder alleinigem Wohnsitz gemeldetes Kind, für das im Haushalt eine Kindergeldberechtigung besteht.

Grundförderung und zutreffende Boni werden addiert. Insgesamt gilt grundsätzlich eine Obergrenze von 70 %. Bis zu 80 % sind nur in der niedrigsten Einkommensstufe möglich: bis 30.000 Euro, mit Familienzuschlag bis 40.000 Euro. Auch dann müssen die Voraussetzungen der jeweiligen Boni erfüllt sein. Der frühere zusätzliche Effizienzbonus für Wärmepumpen entfällt bei neuen Anträgen nach diesen Konditionen.

Zum Nachlesen: KfW: Heizungsförderung 458 · BEG-EM-Förderrichtlinie vom 17. August 2026 · KfW: Übersicht der Förderkonditionen seit Juli 2026

Für die erste Wohneinheit berücksichtigt die KfW derzeit höchstens 28.000 Euro förderfähige Kosten. Bei einem Gebäude mit mehreren Wohnungen kommen für die zweite bis sechste Wohneinheit jeweils 15.000 Euro und ab der siebten jeweils 8.000 Euro hinzu. Dieser Gebäudehöchstbetrag wird gleichmäßig auf die Wohneinheiten verteilt; 28.000 Euro gelten also nicht für jede einzelne Wohnung.

Beispiel für ein Einfamilienhaus mit einer Wohneinheit: Sind mindestens 28.000 Euro förderfähig und erhältst du 30 % Grundförderung plus 16 % Klimageschwindigkeitsbonus, ergibt das 12.880 Euro Zuschuss. Beim unter den genannten Voraussetzungen erreichbaren Höchstsatz von 80 % sind maximal 22.400 Euro möglich.

Zu den förderfähigen Kosten können neben der Heizung und dem Einbau auch notwendige, unmittelbar damit verbundene Arbeiten gehören – etwa Fachplanung, Demontage, Fundament, Elektroarbeiten oder Anpassungen am Heizsystem. Eine gewöhnliche Öl- oder Gasheizung wird dadurch nicht förderfähig. Bei Hybridanlagen zählen nur die nach den Förderregeln anerkannten Anteile.

Zum Nachlesen: KfW: Übersicht der Förderkonditionen seit Juli 2026 · KfW: Förderfähige Maßnahmen und Leistungen

Für den Zuschuss 458 musst du grundsätzlich als privater Eigentümer im Grundbuch stehen. Auch Wohnungseigentümergemeinschaften können antragsberechtigt sein. Bei Gebäuden im Eigentum einer Gesellschaft gelten andere Programme. Der Bauantrag beziehungsweise die Bauanzeige des Wohngebäudes muss bei Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegen.

Deine neue Heizung muss die technischen Förderanforderungen erfüllen. Dazu gehören eine fachgerechte Umsetzung und die vorgeschriebene Optimierung des Heizsystems, bei wassergeführten Anlagen insbesondere der hydraulische Abgleich. Ob das geplante Modell und das Gesamtsystem passen, prüfen wir im Rahmen der Planung.

Für Wärmepumpenanträge seit dem 21. Juli 2026 ist grundsätzlich auch ein intelligentes Messsystem zu beauftragen, gegebenenfalls einschließlich der erforderlichen Steuerungseinrichtung. Die Bestellung muss spätestens zur Inbetriebnahme beziehungsweise Abnahme erfolgt sein. Entscheidend ist der Bestellnachweis; das Messsystem muss zu diesem Zeitpunkt nicht schon eingebaut sein. Ausnahmen und den konkreten Umfang klären wir für deine Anlage.

Ein kommunaler Beschluss, der dein Grundstück konkret für einen Wärmenetzanschluss vorsieht, kann die Förderung einer einzelnen Heizung ausschließen. Eine allgemeine kommunale Wärmeplanung allein ist damit nicht gleichzusetzen. Lass uns solche Vorgaben deshalb frühzeitig prüfen.

Zum Nachlesen: KfW: Merkblatt zum Zuschuss 458 · KfW: Förderfähige Maßnahmen und Leistungen · BEG-EM-Förderrichtlinie vom 17. August 2026

  1. Wir planen mit dir die förderfähige Anlage und erstellen die Bestätigung zum Antrag mit deiner BzA-ID.
  2. Vor dem Antrag schließen wir einen Lieferungs- oder Leistungsvertrag ab. Er muss eine aufschiebende oder auflösende Bedingung zur KfW-Förderzusage und einen voraussichtlichen Umsetzungstermin innerhalb des Bewilligungszeitraums enthalten.
  3. Du stellst deinen Antrag selbst im Kundenportal „Meine KfW“, bevor die Arbeiten vor Ort beginnen. Wir unterstützen dich dabei. Einen normalen Auftrag ohne den erforderlichen Fördervorbehalt solltest du vorher nicht erteilen.
  4. Nach der Förderzusage setzen wir dein Vorhaben um. Anschließend erstellen wir die Bestätigung nach Durchführung mit der BnD-ID.
  5. Du weist dich im Portal aus und reichst die geforderten Unterlagen ein. Die Auszahlung erfolgt nach erfolgreicher Prüfung durch die KfW.


Bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft oder einem Mehrfamilienhaus gibt es Besonderheiten: Für selbst genutzte Wohnungen sind die persönlichen Boni gegebenenfalls separat zu beantragen. Der Zusatzantrag muss spätestens sechs Monate nach der Zusage des Basisantrags und vor dessen Nachweiseinreichung gestellt sein.

Zum Kundenportal „Meine KfW“

Zum Nachlesen: KfW: Aktuelle Informationen zur Heizungsförderung

Für den Antrag brauchst du vor allem die BzA-ID und den unterschriebenen Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit der erforderlichen Förderbedingung.

Für den Nachweis nach dem Einbau werden insbesondere die BnD-ID, Angaben zur Identifizierung einschließlich deiner Steuer-ID und die Rechnungen benötigt. Die Rechnungen müssen unbar bezahlt sein, beispielsweise per Überweisung.

Je nach beantragtem Bonus kommen weitere Unterlagen hinzu: Grundbuchauszug, Meldebescheinigungen der maßgeblichen Haushaltsmitglieder, Einkommensteuerbescheide und bei Nutzung des Familienzuschlags ein Nachweis zum Kind. Auch technische Nachweise und der Nachweis zur Entsorgung der alten Anlage beziehungsweise zur Bestellung des intelligenten Messsystems können erforderlich sein.

Bei einem Antrag im Jahr 2026 wird für den Einkommensbonus der Durchschnitt des zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommens aus 2023 und 2024 betrachtet – nicht dein Bruttogehalt. Maßgeblich sind neben den selbst dort wohnenden Eigentümern auch deren dort wohnende Ehe-, Lebens- oder eheähnliche Partner. Eine gemeinsame steuerliche Veranlagung ist keine Voraussetzung.

Für Rentenhaushalte ohne Einkommensteuerbescheide gelten besondere Nachweisregeln. Wir helfen dir, die passende Unterlagenliste für deinen Fall zusammenzustellen. Für Dateiformate und Upload-Grenzen gelten die jeweils im KfW-Portal angezeigten Vorgaben.

Zum Nachlesen: KfW: Merkblatt zum Zuschuss 458 · KfW: Heizungsförderung 458 · KfW: Förderfähige Maßnahmen und Leistungen

Nach der KfW-Zusage hast du grundsätzlich 36 Monate Zeit, das Vorhaben vollständig abzuschließen. Reiche die Nachweise innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss ein. Dafür zählt das Datum der letzten Rechnung. Spätestens müssen sie sechs Monate nach Ende des Bewilligungszeitraums bei der KfW vorliegen.

Wichtig für deine Finanzplanung: Bei Anträgen mit Einkommensbonus nach den seit Juli 2026 geltenden Bedingungen ist die Nachweiseinreichung laut KfW voraussichtlich erst ab Januar 2027 möglich. Der Zuschuss wird erst nach erfolgreicher Nachweisprüfung ausgezahlt. Plane deshalb ein, die Rechnungen zunächst ohne die Zuschussauszahlung bezahlen zu können.

Ein KfW-Ergänzungskredit kann nach einer Zuschusszusage über einen Finanzierungspartner eine Möglichkeit sein. Die Voraussetzungen und den Antrag klärst du dort rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten.

Ab dem 1. Februar 2027 sinken nach den veröffentlichten Regeln der Klimageschwindigkeitsbonus zunächst auf 12 Prozentpunkte und der Kostenhöchstbetrag für die erste Wohneinheit auf 27.250 Euro. Spätere Anträge prüfen wir deshalb anhand der dann geltenden Bedingungen.

Eine Förderung setzt verfügbare Mittel und die Erfüllung aller Bedingungen voraus. Ein Rechtsanspruch besteht nicht; eine verbindliche Zuschusszusage kann nur die KfW erteilen.

Zum Nachlesen: KfW: Merkblatt zum Zuschuss 458 · KfW: Heizungsförderung 458 · KfW: Übersicht der Förderkonditionen seit Juli 2026 · KfW: Aktuelle Informationen zur Heizungsförderung

Wartung und Service

Ja. Mit einem Wartungsvertrag hast du die Betreuung deiner Anlage im Blick und kannst besser planen. Unsere Vertragskunden erhalten einen Preisvorteil von durchschnittlich 2,5 % auf die Wartungspauschale. Reinigungsmittel und Kleinmaterial sind enthalten.
Außerdem profitierst du von erweiterten Erreichbarkeitszeiten im Notdienst. Welche Leistungen und Konditionen für deine Anlage gelten, steht transparent in deinem Wartungsvertrag.

Ja, für Kunden, deren Anlagen wir regelmäßig warten – mit und ohne Wartungsvertrag. Unser Notdienst ist auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten zu den dafür vorgesehenen Zeiten erreichbar.

Die genauen Zeiten hängen davon ab, ob du einen Wartungsvertrag hast. Du findest sie auf unserer Notdienstseite. Bei einer Störung erreichst du uns über die dort angegebene Nummer. Wir kümmern uns darum, dass du möglichst schnell wieder eine funktionierende Heizung hast.

Garantie und Funktionsschutz

Welche Herstellergarantie gilt, hängt von der gewählten Anlage und den Bedingungen des Herstellers ab. In deinem Angebot findest du die konkrete Laufzeit und die Information, ob eine Verlängerung auf fünf Jahre enthalten ist oder zusätzlich vereinbart werden kann.

Ergänzend bieten wir einen optionalen Funktionsschutz für eine Absicherung von bis zu zehn Jahren an. Welche Bauteile und Leistungen er umfasst, wann er beginnt und welche Wartungsvorgaben, Beiträge oder Eigenanteile gelten, richtet sich nach den konkreten Vertragsbedingungen.

Wir erklären dir vor dem Abschluss, was bei deiner Anlage enthalten ist. So weißt du, worauf du dich verlassen kannst.

Stand: Oktober 2026

Noch eine Frage offen? Lass uns darüber sprechen.

Du musst dich nicht allein durch Heiztechnik, Angebote und Förderbedingungen arbeiten. Erzähl uns, was du vorhast.
Wir hören zu, schauen uns dein Zuhause an und finden gemeinsam den nächsten passenden Schritt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet JuNi Gebäudetechnik von anderen SHK-Betrieben?

Unser Kernthema ist Wärme, es gibt keine schlechten Heizsysteme es gibt nur unterschiedliche Lebensumstände. Wir finden gemeinsam mit jeden Kunden die passende Heizung.

Aktuell haben wir uns aus Überzeugung auf Wärmepumpen spezialisiert. Über 80 % der Anlagen, die wir aktuell installieren, sind Wärmepumpen. Wir haben bereits weit über 300 Wärmepumpen in und um Kassel installiert, überwiegend in Bestandsgebäuden, die nicht isoliert sind und noch mit klassischen Heizkörpern arbeiten.

Damit sind wir echte Profis in der Sanierung von Gebäuden mit Bestandstechnik. Wir legen großen Wert auf ein menschliches Miteinander – sowohl im Team als auch mit unseren Kunden. Das Anliegen unserer Kunden wird zu unserem eigenen Anliegen. Unser Anspruch ist stets das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Dabei setzen wir auf eine enge, persönliche Betreuung, regionale Stärke und ein Fokus auf Qualität.

Wir bieten verschiedene Heizlösungen an – angepasst an Ihre Bedürfnisse und Gebäudebeschaffenheit:

  • Wärmepumpen (Vaillant, Lambda / Zewotherm)
  • Gas-Brennwerttechnik (Vaillant, Viessmann)
  • Hybridlösungen (z. B. Wärmepumpe mit Öl- oder Gas-Backup)
  • Pellet- und Holzheizungen (Hargassner)

Alles rund um die Wärmepumpe und das System

Wir haben bereits zahlreiche unsanierte Bestandsgebäude erfolgreich mit Wärmepumpen ausgestattet. Tatsächlich sind über 80 % aller Bestandsgebäude relativ unkompliziert „Wärmepumpen-ready“ zu machen. 

Ob Ihr Haus dazugehört, können wir gerne bei einem Vor-Ort-Termin oder anhand unseres Bestandsaufnahmebogens und entsprechender Fotos abschätzen. In zweiter Instanz ist immer eine raumweise Heizlastberechnung nötig.

Eine Wärmepumpe eignet sich ideal für alle, die ihr Zuhause modernisieren oder neu bauen und dabei auf eine umweltfreundliche, zukunftsfähige Heizung setzen wollen. Sie spart langfristig Energiekosten, auch wenn die Anschaffung zunächst etwas höher ausfällt als bei herkömmlichen Heizungen.

Durch ihre hohe Effizienz sinken die laufenden Betriebskosten deutlich – in Verbindung mit einer eigenen Photovoltaikanlage. Dadurch kann ein des benötigten Stroms selbst erzeugt werden, was die Betriebskosten weiter senkt.

Wer heute in eine moderne, klimafreundliche und förderfähige Heizung investieren möchte, ist mit der Wärmepumpe langfristig auf der sicheren Seite.

Wärmepumpen eignen sich hervorragend für den Einsatz in Altbauten. Sie bieten eine klimafreundliche Heizlösung, helfen Energiekosten zu reduzieren und machen unabhängiger von fossilen Brennstoffen.

Dank flexibler Bauarten lassen sich Wärmepumpen an viele bauliche Situationen anpassen. In Verbindung mit PV-Anlagen lässt sich der Eigenverbrauch weiter steigern – das erhöht die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.

Nein – Der energetische Zustand des Gebäudes bestimmt die Größe der Wärmepumpe die Vorlauftemperatur gibt Aussage über die Effizienz im Betrieb. Ein altes Haus kann niedrigen Vorlauftemperaturen haben und ist somit Effizient im Betrieb und umgekehrt.

Eine Wärmepumpe kann vor, während oder nach einer energetischen Sanierung eingebaut werden, wichtig ist wenn eine Sanierung geplant ist, das die Details der Sanierung im Vorfeld berücksichtigt werden.

Das hängt von Faktoren wie Gebäudegröße, Dämmstandard, Raumtemperatur und Lage ab. Eine zu kleine Anlage liefert zu wenig Leistung, eine zu große kann ins Takten geraten, was die Lebenszeit der Maschine reduziert. Deshalb berechnen wir die benötigte Heizleistung individuell – auf Basis einer fundierten Heizlastberechnung.

Moderne Wärmepumpen arbeiten sehr leise – oft in einem Bereich von etwa 50 dB(A) bei einem Meter Abstand vor dem Gerät das ist vergleichbar mit einem normalen Gespräch. Die Lautstärke reduziert sich erheblich mit zunehmender Distanz zum Empfänger. Die genaue Lautstärke hängt vom Modell und der Platzierung ab. Wir zeigen Ihnen auf Wunsch vorab Referenzanlagen in der Nähe.

Im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen können Wärmepumpen je nach Gebäudezustand 30 – 60 % der Heizkosten einsparen – besonders in Kombination mit einer PV-Anlage. Die Amortisationszeit liegt bei geförderten Anlagen oft bei unter 10 Jahren.

Beide Systeme müssen sich unabhängig voneinander rechnen gleichwohl durch die Kombination beider Systeme zusätzliche Synergien entstehen. Gerade aufgrund eines ausgeklügelten Energiemanagements, denn so lässt sich das Maximum der für den Wärmepumpenbetrieb benötigten Energie selbst erzeugen und nutzen. Das senkt die Betriebskosten deutlich.

Projektablauf – Von der Anfrage bis zum Geschäftlichen

Ja – und das ist uns besonders wichtig! Sie bekommen von Anfang an eine feste Ansprechperson, die Sie durch den gesamten Prozess begleitet. Ob Beratung, Planung, Installation oder Nachbetreuung – wir sind durchgängig für Sie da und kümmern uns um Ihre Fragen oder Anliegen. Bei uns wissen Sie immer, an wen Sie sich wenden können.

  1. Anfrage (meist durch Empfehlung 😊)
  2. Ersteinschätzung anhand von Fotos und Bestandsaufnahmebogen (wenn es schnell gehen darf)
  3. Schnelles Vorab-Angebot
  4. Oder ohne Schritt 2 und 3 direkt mit einem Vor-Ort-Termin mit Beratung (ca. 2h)
  5. Besprechung und Abwicklung der Heizlastberechnung
  6. Finales Angebot & Auftragsbesprechung
  7. Begleitung bei der Förderbeantragung
  8. Einbau & Inbetriebnahme mit Einweisung
  9. Abschluss der Fördermodalitäten
  10. Nachbetreuung

Kein Problem. Viele Kunden sind während der Installation nicht vor Ort. In dem Fall stimmen wir alles im Vorfeld gut ab und dokumentieren die Schritte. Vertrauen und Transparenz stehen dabei für uns im Mittelpunkt.

Nein. Wenn für Ihr Projekt Genehmigungen erforderlich sind, kümmern wir uns gemeinsam mit Ihnen um alle notwendigen Schritte. Oft übernehmen wir sogar die komplette Koordination mit Behörden oder Energieversorgern.

Wir kümmern uns um den vollständigen Rückbau und die umweltgerechte Entsorgung der alten Anlage. Auf Wunsch dokumentieren wir auch diesen Prozess für Ihre Unterlagen oder die Förderstelle.

Die Installation Ihrer neuen Heizungsanlage

Bevor es mit dem eigentlichen Einbau losgeht, klären wir alle Details: Wir stimmen Termine ab, bestellen das Material, koordinieren bei Bedarf mit dem Schornsteinfeger, Netzbetreiber sowie Partnerbetriebe und kümmern uns – wenn gewünscht – auch um die fachgerechte Entsorgung der alten Anlage.

Im ersten Schritt wird für das passende Fundament, auf dem die Wärmepumpe später sicher steht. Dann folgen die Elektroarbeiten – hier wird der Zählerplatz vorbereitet oder angepasst. Anschließend wird die Wärmepumpe selbst montiert und in Betrieb genommen. Parallel wird das alte Heizsystem demontiert.

Nach der Installation erhalten Sie eine ausführliche Einweisung in die neue Anlage. Der gesamte Ablauf ist durchgetaktet – so sind wir in der Regel innerhalb von 2 bis 5 Tagen fertig. Möglich macht das unser erfahrenes Team, eingespielte Prozesse und ein klar strukturierter Ablauf. Wir haben bereits über 300 Wärmepumpen im Raum Kassel, Kaufungen und Baunatal verbaut – zuverlässig, schnell und sauber.

Damit der Heizungswechsel reibungslos abläuft, gibt es ein paar Punkte, bei denen Sie uns unterstützen können:

 

  • Bitte sorgen Sie dafür, dass alle Heizkörper zugänglich sind – unsere Techniker müssen in jeden Raum gelangen können.
  • Der Zugang zum Heizungsraum (Keller oder Technikraum) sollte frei sein, damit wir ungehindert arbeiten können.
  • Wenn Sie einen Öltank haben und die Entsorgung nicht über unseren Partnerbetrieb abwickeln, stimmen Sie bitte rechtzeitig mit einem Entsorger die Abholung ab.
  • Vor der Installation melden sich unsere Partnerbetriebe bei Ihnen – für die Fundamentarbeiten und die Elektroinstallation.

Etwa 7 Tage vor dem geplanten Installationstermin nehmen wir mit Ihnen Kontakt auf, um letzte Details abzustimmen wie z.B.: (Ist-Stand Abfrage, Lieferung und Bezahlung).

In der Regel dauert die gesamte Umsetzung zwischen 2 und 5 Werktagen – je nach Komplexität des Projekts. Dank eingespielter Prozesse, vorbereitender Maßnahmen und klarer Kommunikation gelingt uns ein zügiger und sauberer Einbau.

Ihr Förderbegleiter und Anlagenkosten

Die Kosten hängen vom Gebäudetyp, der Anlagengröße und dem Aufwand ab. Für eine Wärmepumpe inklusive Installation, Demontage der Altanlage, Hydraulik, Speicher und Einweisung rechnen die meisten unserer Kunden mit Investitionen zwischen 25.000 € und 45.000 € brutto. Die staatliche Förderung beträgt bis zu 70 % der Kosten bei einem zu versteuernden Einkommen unter 40.000€/a.

Die meisten bekommen eine Förderung von 55% auf eine maximal Fördersumme von 30.000€ (für eine selbstgenutzte Wohneinheit). Der staatliche Zuschuss sind somit 16.500€ auf die Wärmepumpe und Ihre Umfeldmaßnahmen.

Sobald wir gemeinsam ein passendes Heizsystem gefunden haben, begleiten wir Sie durch den gesamten Förderprozess. Wir übernehmen die Erstellung der BzA-ID (Bestätigung zum Antrag), unterstützen bei der Antragstellung und liefern nach Umsetzung die BnD (Bestätigung nach Durchführung) für den Zuschuss.

Im 1. Schritt benötigen Sie lediglich ein unterschriebenes Angebot/ Liefer- und Leistungsvertrag. Welcher als PDF (kleiner als 10 MB, unter 10 Seiten, sowie ohne Sonder- und Leerzeichen im Dateinamen) hochgeladen werden muss.

Im 2. Schritt benötigen Sie je nach Förderprogramm u. a.:

  • Personalausweis (Für das Ident-Verfahren)
  • Grundbuchauszug
  • aktuelle Meldebescheinigung (auch vom Ehepartner)
  • Steuerbescheid (bei zu versteuerndes Jahreseinkommen <40.000€ zusammenveranlagt)
  • Rechnungen

Wir informieren Sie frühzeitig über alles Notwendige und unterstützen Sie bei der Zusammenstellung der Unterlagen.

Wartung und Service

Ja, unsere Wartungsverträge bieten Ihnen Sicherheit und Planungskomfort. Vertragskunden erhalten einen Preisvorteil von durchschnittlich 2,5 % auf die Wartungspauschale. Reinigungsmittel und Kleinmaterial sind inklusive, und auch im Notfall profitieren Sie von verlängerten Erreichbarkeitszeiten.

Für unsere Wartungskunden mit und ohne Wartungsvertrag steht ein Notdienst zur Verfügung – auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten. Im Ernstfall erreichen Sie uns über unsere bekannte Notfallnummer. Wir geben stets 100% damit Ihre Heizung wieder läuft.

Garantie und Funktionsschutz

Unsere Heizsysteme haben standardmäßig die 2 Jahre Herstellergarantie. Optional kann eine Garantieverlängerung auf 5 Jahre Herstellergarantie erworben werden, diese ist mit größter Wahrscheinlichkeit Bestandteil des Angebots.

Darüber hinaus bieten wir die Möglichkeit einer 10-Jahres-Funktionsgarantie über uns an: Nach Ablauf der Herstellergarantie bis ab dem 6. Jahr kann gegen einen jährlichen Beitrag die Garantie auf bis zu 10 Jahre verlängert werden, die gesamte Heizungsanlage einschließlich Speicher ist dann durch diesen Betrag versichert. Nutzen Sie dazu unseren Funktionsgarantie-Rechner.

Stand: Juni 2025